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Allen Mitstreitern, Freunden und Sympathisanten unserer Sache wünschen wir ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!
Ein herzliches „dankeschön“ hierdurch von Familie Kulac all denen, die sie und Ulvi zu Weihnachten durch Zuwendungen jeglicher Art in überaus großem Maße bedachten!
(Bericht BILD-Nürnberg vom 8. November 2010 von Jörg Völkerling)
Jetzt spricht Peggys Mutter
Peggys Mutter Susanne K. (39) lebt heute an einem geheimen Ort; Sie wurde durch die ständigen Anfeindungen schwer krank.
Lichtenberg) Erstmals seit Jahren bricht sie ihr Schweigen. Susanne K. Mutter der seit 2001 vermissten Peggy. Sie hat Angst, dass Ulvi K. freigelassen werden könnte – der geistig zurückgebliebene Mann, der als Mörder ihrer bis heute nicht gefundenen Tochter verurteilt worden ist und bis heute in der Psychiatrie sitzt.
Hintergrund: Ein Ex-Mitinsasse hatte seine belastende Aussage kürzlich zurückgezogen. Er hatte zuvor ausgesagt, Ulvi K. habe ihm den Mord gestanden. Für Susanne K. ändert das nichts am Fall.Dieser Mann saß selbst in der Psychiatrie, wurde gezielt auf den Täter angesetzt. Doch seine Aussagen waren für das Urteil nicht entscheidend.
Die vergangenen Jahre waren für die Altenpflegerin der Horror. Schmerz und Wut haben sie schwer krank gemacht. Sie ist den Tränen nahe, als sie sagt: erst hieß es, ich hätte meine Tochter selbst entführt, dann, ich hätte Peggy für Kinderpornografie missbraucht. Dabei bin ich auch ein Opfer, ich habe meine Tochter verloren.
Sie ist weggezogen aus Oberfranken, lebt nun anonym unter geheimer Adresse. „Ich habe die Anfeindungen nicht mehr ausgehalten. Jeder Täter erhält in diesem Land mehr Solidarität als die Opfer. Der 7. Mai 2001 war ein Schlag mit dem Vorhammer, aber wie es mir geht, interessiert keine Sau! Die Bürgerinitiative pro Ulvi kämpft für die falsche Person. Ich kann nie damit abschließen.
Sie glaubt an die Schuld von Ulvi K. - und klammert sich dennoch an jeden Strohhalm, solange die Leiche ihrer Tochter nicht gefunden ist.„Für mich ist es im 9. Jahr von Peggys Verschwinden immer noch ein Hoffen und Bangen. Das wird so bleiben, solange ich sie nicht wieder habe.“ Halt findet die Tochter nur noch bei ihrer Tochter Jasmin (16). Ich habe immer Angst, dass ihr etwas passieren könnte.
Peggys Leiche ist bis heute nicht gefundenen Am 7. Mai 2001 gegen 13.15 Uhr wird Peggy zum letzten Mal auf dem Heimweg von der Schule im Oberfränkischen Lichtenberg gesehen. Gegen 13.15 Uhr läuft sie Ulvi in die Arme Der geistig behinderte Gastwirtssohn will sich angeblich bei ihr entschuldigen. Tage zuvor, so wird später bekannt, hat er sie missbraucht, Peggy flüchtete, der massige Mann setzt ihr hinterher. Sie stolpert, er erwürgt sie. Sein Vater hilft bei der Beseitigung der Leiche. Sie ist bis heute nicht gefunden worden. Ulvi K. gesteht nach seiner Festnahme den Missbrauch von mehreren Kindern. Die Soko weist ihm auch den Mord von Peggy nach. Am 30.4.2004 wird Ulvi K. wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Wie wär's einmal mit der Wahrheit Herr Völkerling! (Gegendarstellung zum Bericht der BILD-Nürnberg vom 8. 11. 2010)
Durch die ständigen Anfeindungen sei Susanne Knobloch schwer krank.
Sollte tatsächlich Frau Knobloch schwer krank sein, dann sicherlich nicht auf Grund der Anfeindungen, sondern es ist möglicherweise die Last ihrer Lügen während des Prozesses, die sie erdrückt.Durch ihre nachweisbaren Lügen konnte eine Verurteilung von Ulvi Kulac erst möglich werden.
Frau Knobloch hat Angst, dass Ulvi freigelassen wird.
Muss Frau Knobloch nicht eher Angst haben, dass ihre Tochter Jasmin die Wahrheit über ihre Mutter erfährt?
(Aussage eines im öffentlichen Leben stehenden Lichtenbergers)
Es war bekannt, dass sich Frau Knobloch nicht um ihr Kind kümmert. Sie ist zu anderen gegangen und hat gebettelt, weil sie Hunger hatte.Peggy wurde im Winter bei Eiseskälte auf dem Friedhof angetroffen und jeder konnte sehen, dass sie viel zu dünn angezogen war Frau Knobloch war nicht die treusorgende Mutter. Nach dem Verschwinden der Peggy hat sie getan, als wenn sie für Peggy gesorgt hätte. Das hat sie aber nicht getan, das wusste jeder.
Lt. Frau Knobloch wäre Peggy nie geschlagen worden. Tatsächlich hatten Freundinnen Striemen auf dem Rücken von Peggy gesehen..
Lt. Frau Knobloch sei Peggy immer gleich nach der Schule nach Hause gekommen. Tatsächlich wird sie oft noch am späten Nachmittag in Lichtenberg mit dem Ranzen gesehen oder hat ihn zu Freundinnen mitgenommen.
Peggy hatte ihrer Freundin gegenüber geäußert, sie wolle sich an dem Türken, ihren Stiefvater rächen. Im Prozeß benutzt Frau Knobloch diese Aussage, um Ulvi zu belasten. Den Zusatz „ihren Stiefvater“ lässt sie einfach weg!
Die Aussagen der Frau Knobloch vom Tag des „angeblichen sexuellen Missbrauchs“ der Peggy durch Ulvi sind nachweisbar allesamt gelogen.
Frau Knobloch ist weggezogen auf Grund der ständigen Anfeindungen.
Tatsächlich ist Frau Knobloch weggezogen aus Lichtenberg auf Grund immenser Mietschulden; sie kam mit dem Wegzug einer Zwangsräumung zuvor. Sicher waren viele Lichtenberger auf Grund des Verhaltens von Frau Knobloch weniger freundlich, was durchaus verständlich ist.
Ein Lichtenberger berichtet:
Die Kirche war voll beim Gottesdienst für Peggy nach ihrem Verschwinden. Alle wollten der Mutter ihr Mitgefühl dadurch aussprechen. Frau Knobloch aber hat zusammen mit den Medien den Spieß umgedreht und die Dorfbewohner der Mitwisserschaft beschuldigt. Die Leute fühlten sich verletzt. Sie haben Frau Knobloch ihr Mitgefühl ausgesprochen und wurden dann dafür bestraft.
In der BILD vom 17.2.04 erklärt Frau Knobloch, Peggy sei am Tag ihres Verschwindens früh noch einmal umgekehrt, um ihr etwas Wichtiges zu sagen: „Ich hab dich lieb Mami.“ Tatsächlich berichtet Frau Knobloch unmittelbar nach dem Verschwinden von Peggy aktenkundig, dass sie gehört hatte, dass Peggy noch einmal umgekehrt war, weil der Beutel mit den Spielsachen fehlte.
Gegen 13.15 Uhr läuft Ulvi Peggy in die Arme, will sich bei Peggy für einen Tage vorher begangenen Missbrauch entschuldigen, Peggy flüchtet, er setzt ihr hinterher und erwürgt sie
Genau diese Feststellungen sind widerlegt und Grund des Antrages auf ein Wiederaufnahmeverfahren.
Eine Tatrekonstruktion konnte nie den Beweis erbringen, dass ein Koloss wie Ulvi - behäbig und langsam lt. Gutachter - tatsächlich hinter dem Mädchen herlaufen und sie sogar noch überholen konnte. Es gibt nicht einen einzigen Zeugen, der Ulvi um 13.15 Uhr zusammen mit Peggy gesehen hat.
Auch ein sexueller Missbrauch der Peggy durch Ulvi konnte nie nachgewiesen werden. Lediglich der immer stärker werdende Druck auf Ulvi in den stundenlangen Vernehmungen ohne Rechtsbeistand mit der Drohung ins Gefängnis zu kommen, wenn er nicht zugebe, dass er was mit der Peggy gemacht hat, hatten ihn schließlich zu der Aussage gebracht, er habe Peggy vergewaltigt. Ulvi hat in Vernehmungen Beamten berichtet, dass er Angst vor Behrendt und Labandowsky hat; die haben ihn am Kragen gepackt. Dies hatte Ulvi auch in seinem Interview mit dem Kriminologen Dr. Müller bei SAT 1 berichtet.
Der damalige Ermittler Behrendt hatte selbst in einem Interview im Stern erklärt, er habe es bei Ulvi mit Härte versucht.
Der Vater hilft Ulvi beim Beseitigen der Leiche.
Diese Unterstellung ist eine infame Lüge! Mit Bescheid vom 7.3.2005 wurde das Ermittlungsverfahren gegen Ulvis Vater eingestellt. Ulvis Vater wurden sogar Entschädigungsansprüche wegen der gegen ihn ergriffenen Strafverfolgungsmassnahme (vorläufige Festnahme) von der Staatsanwaltschaft angeboten.
Grund für die Einstellung des Verfahrens sind die Angaben des angeblichen Zeugen Florian Lang, die erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt entstehen lassen, was durch das Gutachten der Dipl. Psychologin Drexler-Meier vom 14.1.04 noch untermauert wurde.
Hintergrund: Ein Ex-Mitinsasse hatte seine belastende Aussage kürzlich zurückgezogen. Er hatte zuvor ausgesagt, Ulvi K. habe ihm den Mord gestanden. Für Susanne K. ändert das nichts am Fall. Dieser Mann saß selbst in der Psychiatrie, wurde gezielt auf den Täter angesetzt. Doch seine Aussagen waren für das Urteil nicht entscheidend.
Wer wird diese Worte der Frau Knobloch wohl in den Mund gelegt haben? Sehr wohl war der damalige Zeuge für das Urteil entscheidend und sein Widerruf ein Grund zu einem Wiederaufnahmeverfahren!
Die Soko weist ihm (Ulvi) auch den Mord nach.
Tatsächlich konnte die Soko genauso wenig Ulvi einen Mord nachweisen wie Frau Knobloch eine Beteiligung am Verschwinden ihrer Tochter.
Wie es mir (Frau Knobloch) geht, interessiert keine Sau!
Wenn sich Frau Knobloch beschwert, es kümmere sich keine Sau um sie, so liegt das einzig und allein an ihrem Verhalten. Lügen interessieren keinen mehr, jetzt ist einfach die Zeit der Wahrheit gekommen. Frau Knobloch und ihre Familie wurden von der Bürgerinitiative schon des öfteren zu Treffen eingeladen; das interessierte sie nie. Es haben sich neue Zeugen vorgestellt, die Peggy lebend gesehen hatten, als sie hätte schon lange tot sein müssen. Sie berichteten, wie man ihre Aussage untergraben hat. Selbst am Gedenkgottesdienst für Peggy im Jahr 2009 hatte sie kein Interesse. Zeugen zu hinterfragen und von der Staatsanwaltschaft zu fordern, die Suche nach Peggy aufzunehmen, das wäre das normale Verhalten einer Mutter gewesen. Bereits bei den Vernehmungen wurde von der Polizei festgestellt, dass das Verhalten der Frau Knobloch nicht „in normale Kategorien“ einzustufen sei.
Die Eltern von Ulvi waren immer von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt, haben ganz schlimme Zeiten erlebt, finanziell und gesundheitlich ruiniert, haben nie aufgegeben. Frau Kulac damals im MDR: „einmal kommt auch unsere Stunde, die Stunde der Wahrheit“. Diese Stunde ist nicht mehr weit!
Frau Knobloch glaubt an die Schuld von Ulvi
Frau Knobloch kann glauben was sie will. Die Verfahrensakten jedoch zeigen, dass es in Lichtenberg keinen Mord gegeben hat, sondern ein wehrloser und hilfloser Mensch – viele Male ohne Rechtsbeistand – zu einem Geständnis gebracht wurde.
Halt findet die Tochter nur noch bei ihrer Tochter Jasmin (16). Ich habe immer Angst, dass ihr etwas passieren könnte.
Sollte Frau Knobloch Erinnerungslücken haben, hier die Hilfestellung: ihre Tochter Jasmin ist 1997 geboren, also genau 13 Jahre alt!
Vereinsgründung
Am 5. März 2010 fand in Würzburg die Gründungsversammlung des Monte Christo e.V. statt.
Vertreter der Bürgerinitiative „Gerechtigkeit für Ulvi“ treten dem Verein bei.
Wer dabei an den Grafen Monte Christo denkt, liegt richtig. Monte Christo steht für späte Gerechtigkeit. Sie sorgt dafür, alte Fehlentscheidungen aufzuheben und zu rehabilitieren, denn immer mehr Medien berichten über unschuldig inhaftierte Menschen in Deutschland.
Laut einer Erklärung von Vizepräsidentin des Bayr. Landtages Bündnis 90/Die Grünen, Frau Christine Stahl waren 2008 allein in Bayern 130 Menschen zu Unrecht inhaftiert. Wenige bekommen auf Grund fehlender – besonders – finanzieller Unterstützung je die Chance zu einem Wiederaufnahmeverfahren. Dies war für Menschen aus verschiedenen Regionen und Berufsgruppen sowie selbst Betroffene Veranlassung, sich zu einem Förderverein zusammenzufinden mit dem Ziel, sich derer anzunehmen, denen man das Recht auf einen fairen Prozess verweigert; sich derer anzunehmen, die sich aus finanziellen Gründen keinen Verteidiger leisten können.
Ulvi Kulac wird der erste unschuldig Inhaftierte sein, dem finanzielle Hilfe für ein Wiederaufnahmeverfahren zuteil wird.
Das Jahr 2009 war für die Bürgerinitiative ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches! - Sehr bemerkenswert - konnte man doch in der hiesigen Frankenpost über den Fall Ulvi von einem "Polizeiskandal" lesen.
Weiter haben wir großartige Menschen kennen gelernt, durch deren engagierte Unterstützung sind wir unserem Ziel - Wiederaufnahme des Verfahrens – sehr nahe gekommen, so dass wir voller Hoffnung und Zuversicht ins neue Jahr schauen!
Jawohl, es brennt in der Justiz, nur nimmt es die Öffentlichkeit nicht wahr, weil die Feuermelder (Präsidenten und Behördenleiter) von den „Brandstiftern“ eingesetzt sind, die es fast alle – wenn überhaupt – nur diesen „berichten“.
Es gibt genügend Skandale in Deutschland, wo entweder Justizminister ihre parteipolitischen Freunde über Ermittlungsverfahren gegen diese informieren oder wo ganz energisch in Ermittlungsverfahren bei Staatsanwaltschaften eingegriffen wird.
(Auszug aus dem Vortrag beim Symposium in Frankfurt von Oberstaatsanwalt Pförtner 7./8.11.08)
Die Justiz in Deutschland befindet sich nicht in einer Krise. Den Zustand, in der die Justiz sich befindet, eine Krise zu nennen, wäre eine Beschönigung. Es würde nämlich bedeuten, dass die gegenwärtigen Zustände die Ausnahme wären. Doch der Wahnsinn, den die der Justiz ausgelieferten Menschen in unserer Gesellschaft täglich in deutschen Gerichtssälen erleben müssen und für den sie als Steuerzahler sogar noch bezahlen müssen, ist Alltag - und leider nicht die Ausnahme. Das ist die Meinung erfahrener Insider, von Richtern und ehemaligen Richtern, von renommierten Strafverteidigern, allgemein von Juristen, deren Gewissen noch funktioniert und die diese Zustände bitter beklagen.
(internet - beschwerdezentrum)
Brief an Justizministerin Brigitte Zypries
04. Mai. 2009
Sehr geehrte Frau Ministerin,
in den nächsten Tagen, genau am 7. Mai, werden es 8 Jahre, dass Peggy Knobloch aus Lichtenberg verschwunden ist. Für ihr Verschwinden wurde damals der geistig Behinderte Ulvi Kulac verantwortlich gemacht und durch das Hofer Landgericht unter eklatantem Verstoß gegen die Menschenrechte vor Gericht gestellt und verurteilt.
Eine daraufhin eingereichte Verfassungsbeschwerde wurde beim BGH einzig und allein auf Grund der Fristversäumnis des beauftragten Rechtsanwaltes nicht angenommen, so dass die Einlegung eines Rechtsmittels beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unmöglich wurde.
Sehr geehrte Frau Ministerin,
bitte teilen Sie mir mit, wo gibt es in Deutschland eine neutrale Stelle, an die sich Herr Kulac als Justizopfer wenden kann? Oder wird dieser Mensch auf Grund des Versagens seines Anwaltes, den er beauftragte und vertraute, nunmehr für immer rechtlos gestellt?
Antwort Bundesjustizministerium vom 8. Juni 2009
“ Ich bedauere die schwierige Situation, in die nach Ihren Angaben Herr Kulac aufgrund der Fristversäumnis seines Rechtsanwaltes geraten ist. Dennoch ist es mir nicht möglich Ihnen konkreten Rechtsrat zu geben. Wie Ihnen bereits mit Schreiben vom 31.3. und 21.4.08 mitgeteilt wurde, ist es dem Bundesministerium der Justiz nicht gestattet, in Einzelfällen rechtliche Beratung zu leisten. Diese Aufgabe obliegt den Angehörigen der rechtsberatenden Berufe, vor allem also den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Wenn Sie Rat benötigen, ob in dem von Ihnen geschilderten Fall noch rechtliche Schritte möglich sind, kann ich Ihnen daher nur empfehlen, sich an eine Anwältin oder einen Anwalt Ihrer Wahl zu wenden”.
Antwort des beratenden Rechtsanwaltes:
Dem Geschädigten kann nicht geholfen werden. Nach geltenden Recht in Deutschland wird der Geschädigte so gestellt, als habe e r selbst diese Frist versäumt.
Mit einfachen Worten: Der Geschädigte hat keine Möglichkeit zur Durchsetzung seiner Rechte, in Deutschland gibt es keine neutrale Stelle, an die sich ein Justizopfer wenden kann.
Fazit:
Wenn ein Bürger in die Mühlen der Justiz gerät, benötigt er einen Anwalt, in dessen Hände er sein Schicksal legt und dem er vertraut. Verheerende Folgen entstehen jedoch für einen Mandanten, wenn der Anwalt Fehler macht, die Gesetze nicht kennt, er überfordert ist, er faul und schlampig arbeitet, Fristen versäumt oder, was das Schlimmste überhaupt ist - wenn ihm das Schicksal seines Mandanten völlig gleichgültig ist! Der Mandant wird finanziell in den Ruin getrieben und so gut wie nie gelingt es, den Anwalt haftbar zu machen.
Noch aussichtsloser ist es, wenn Richter fehlurteilen, wenn Zeugen unter Druck gesetzt werden, wenn Akten nicht studiert und Gutachten unkritisch Glauben geschenkt wird. Das alles hat mit Recht und Gerechtigkeit wenig zu tun!
In „Justitia auf dem Holzweg“ bei Johannes B. Kerner am 14.4.09 (im Internet im ZDF-Archiv noch zu hören) stand die Frage zur Debatte:
Woran liegt es, dass immer wieder Unschuldige verurteilt werden?
In diesem Zusammenhang erklärte der Rechtsanwalt und Leiter der ZDF-Redaktion „Recht und Justiz“, dass in Deutschland 70 000 Straftäter in Gefängnissen sitzen, davon aber 3 von Hundert unschuldig.
Diese Tatsache muss Anlass genug sein, nun endlich das Thema „Justizreformen im Strafrecht“ als politisch öffentlichen Diskurs durchzuführen!
Ein Justizopfer an die Bürgerinitiative:
„Haben Sie Mut und die Kraft, vor allem aber die erforderliche Ausdauer, den Kampf fortzuführen!Es ist höchste Zeit, dass in die jahrhundertealte Festung der Justiz endlich eine Bresche der Gerechtigkeit unschuldiger Justizopfer geschlagen wird. Allein das Wissen der Justizbehörden, dass es in Deutschland noch mutige Bürger gibt, die nicht jegliches Willkürurteil hinnehmen, wird die Richterschaft vorsichtiger werden lassen und vielleicht doch zu den - auch von der Richterschaft angemahnten – Veränderungen zu mehr Gerechtigkeit führt!
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